Fahrpraxis

Jugendliche müssen für das sichere Lenken eines E-Bikes, Rollers oder Autos ausreichend Fahrpraxis sammeln können. Mangelnde Fahrpraxis gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren. Das Risiko eines Unfalls ist bei Jugendlichen am Anfang ihrer Fahrkarriere am grössten. Dennoch müssen sie üben. Ein Widerspruch. Am besten hat sich das begleitete Fahren bewährt.

Hätte der Unfall von Angela mit mehr Fahrpraxis verhindert werden können?

«Ich war unterwegs mit der Kollegin Richtung St. Gallen. Dort wollten wir ins Schwimmbad. Es war ein schöner Tag. Auf der Höhe Salez Bahnhof kam uns eine Velofahrerin entgegen. Sie ist direkt in mein Auto hineingefahren von der rechten Seite. Ich war mit 60 Stundenkilometern unterwegs und hatte keine Chance mehr zu bremsen …»

Neulenkende verunfallen insbesondere am Kurvenanfang, weil sie die Kurveneingangsgeschwindigkeit noch nicht richtig einschätzen können. Da hilft am besten Fahrpraxis sammeln. Viele Studien zeigen, dass während des «Begleiteten Fahrens» (z.B. mit den Eltern während des Lernfahrausweises) praktisch keine Unfälle passieren.

Wer rund 3‘000 Kilometer begleitet gefahren ist, verunfallt nach der praktischen Prüfung weit weniger häufig als Personen, die nicht oder kaum begleitet gefahren sind. Es sollte also nicht das Ziel sein, möglichst schnell den Führerausweis zu erhalten, sondern zuerst mit einer Begleitperson ausreichend Fahrpraxis im «geschützten Rahmen» zu sammeln.

Mit Fahrsicherheitstrainings Erfahrung sammeln

Hilfreich können auch Fahrsicherheitstrainings sein, z.B. jene des TCS:

Link TCS Verkehrstrainingszentren